ISOWOODHAUS vs. Steinhaus (Teil 1)

Entfernte Bekannte von mir sind ökologisch unterwegs. In Ihren Beiträgen in den Social Media Kanälen weisen sie auf den Klimawandel hin, engagieren sich gegen die Umweltverschmutzung, nutzen öffentliche Verkehrsmittel und nehmen auch schon mal freitags an einer Demo für besseres Klima teil.

Sie bauen nun. Sie bauen ein neues Haus.

Man könnte ja annehmen, dass sie ein ökologisch gesundes Haus bauen. Aber nein – sie bauen ein Massivhaus. Echt. 
Das macht mich sprachlos, daher schreibe ich lieber was dazu …

+ Pluspunkt Primärenergiebedarf

Der Hauptbestandteil eines ISOWOODHAUSES ist der nachwachsende Rohstoff Holz. Weltweit wachsen mehr Bäume als für die Produktion von Häusern benötigt werden.

Der Dämmstoff ISOWOOD benötigt von allen fabrikmäßig hergestellten Dämmstoffen den geringsten Primärenergiebedarf.

– Minuspunkt Primärenergiebedarf

Ein konventioneller Stein auf Stein Bau verursacht einen hohen Primärenergiebedarf zur Herstellung der eingesetzten Ziegel und Steine.

Dies wirkt sich negativ auf die Ökobilanz eines solchen Hauses aus.

 

+ Vorteil diffusionsoffener Wandaufbau

ISOWOODHAUS verwendet ausschließlich gesundheitlich unbedenkliche Baustoffe, dies wird belegt durch externe Gutachten. Der Dämmstoff ISOWOOD garantiert darüber hinaus einen diffusionsoffenen Wandaufbau.

Das bedeutet, dass die Wand Feuchtigkeit aufnehmen, zwischenspeichern und wieder nach außen abgeben kann. So entsteht ein angenehmes Raumklima mit ausgeglichener Luftfeuchtigkeit.

Und sollte einmal der Fall auftreten, dass Feuchtigkeit / Wasser austritt (z. B. durch einen Wasserschaden), trocknet die mit ISOWOOD gedämmte Wandkonstruktion wieder aus.

Eine s. g. Dampfsperre in Form von Folien, o. ä. ist nicht notwendig. Auch der Einbau einer kostspieligen Lüftungsanlage ist in einem ISOWOODHAUS optional und dank der atmungsaktiven Wand nicht nötig.

ISOWOOD ist setzungssicher, denn es ergibt einen festen Verbund im Gefach. Durch das Einschütten in die liegende Holzkonstruktion und das leichte Verdichten bildet ISOWOOD eine homogene Dämmschicht.

Es entstehen keine Hohlräume oder Fugen (Wärmebrücken).

 

– Nachteil diffussionsdichte Wand

Die meisten im Massivbau eingesetzten Leichtfaserdämmstoffe wie Stein- / Mineral- oder Glaswolle bestehen aus lungengängigen Fasern bei  deren Verarbeitung freigesetzt wird. Das kann Augenreizungen, vorübergehende Reizungen der großen Atemwege, des Rachenraumes und der Nasenschleimhaut hervorrufen.

Um die geforderten Dämmwerte einhalten zu können, wird das Mauerwerk mit dampfdiffusionsdichtem Polystyrol (Styropor) beplankt / gedämmt. Das Haus ist somit luft- und diffusionsdicht eingepackt. D. h. dass die im Inneren entstehende Feuchtigkeit durch Kochen, Duschen, etc. nicht auf natürlichem Wege nach Außen entweichen kann.

Wenn hier nicht vorschriftsmäßig gelüftet oder eine kostspielige Lüftung installiert wird, ist die Gefahr von Schimmelschäden gegeben.

Ein weiterer Nachteil dieser Bauweise, ist die Verwendung von mineralischen Dämmstoffen für den Dachausbau. Diese Leichtfaserdämmstoffe haben die negative Eigenschaft, wenn sie einmal nass geworden, trocknen sie nicht wieder vollständig aus und bilden ebenso eine Gefahr Schimmelschäden hervorzurufen. Hier helfen im Zweifelsfall nur noch eine aufwendige und teure Sanierung oder ein Abriss.

+ Vorteil Gesundheit

Aufgrund der Behandlung der Holzhobelspäne mit Kristallsalzen wird ISOWOOD nicht von Schimmelpilzen befallen. Im Prüfungsverfahren der BAM (Bundesanstalt für Materialprüfung) erreichte ISOWOOD die Bewertungsstufe 0, d. h. es besteht keine Gefahr von Schimmelbefall.

Weiterhin ist ISOWOOD aufgrund der natürlichen Bestandteile HOLZ WASSER  KRISTALLSALZE  ebenso wie alle anderen Bestandteile des mehrschichtigen Wand- und Dachaufbaus auch für Allergiker vollkommen unbedenklich.

 

– Nachteil Schimmel

Hat der Dämmstoff einmal Feuchtigkeit aufgenommen, ist er oft nur noch zu entsorgen. Einmal nass geworden, trocknet die Dämmung nicht wieder vollständig aus und kann so oft Schimmelschäden hervorrufen. Hier helfen im Zweifelsfall nur noch eine aufwendige und teure Sanierung oder ein Abriss.Stein- / Mineral- und Glaswolle haben nach einem Feuchtigkeitsschaden nicht mehr dieselbe Festigkeit. Im schlimmsten Fall, kann der Dämmstoff in sich zusammensacken. Es können Kältebrücken / Wärmebrücken entstehen und die Wärmedämmfähigkeit verringert sich stark – dies kann wiederum zu stark erhöhten Heizkosten führen.

+ Vorteil Wärmedämmung

In Bezug auf die rechnerischen Dämmwerte (U-Werte) eines Hauses, lässt sich meist auf dem Papier kein Unterschied erkennen. In der Praxis jedoch sind signifikante Unterschiede vorhanden, denn die Wärmespeicherfähigkeit in einem mit ISOWOOD gedämmten Haus ist erheblich besser.

Die Rohdichte von ISOWOOD liegt bei ca. 100 kg/m³.

– Nachteil Wärmeverlust

Aufgrund dessen werden die Heizkosten in einem konventionell mit Mineralwolle/Glaswolle gedämmten Haus immer höher sein als in einem energiesparenden ISOWOODHAUS.

Die Rohdichte von konventionellen Leichtfaserdämmstoffen beträgt nur ca. 15 (20) kg/m³.

 

Weitere Informationen folgen 🙂